Cistus incanus ssp.tauricus

Mythos der Pflanze

Der Mythos der Pflanze aus dem antiken Griechenland erzählt, die Götter auf dem Olymp hätten der Cistrose die Heilung der verwundeten Krieger zugedacht. Die Göttinnen waren aber nicht damit einverstanden, denn eine so wunderschöne Pflanze müsse auf jeden Fall für die Schönheit der Frauen da sein. Die Pflanze durfte selbst entscheiden, welche Aufgaben sie übernehmen wollte und entschied sich für beide.

Andere Namen

Cistrose, griechische Bergrose

Pflanze

Heilwirkung

Die Besonderheit dieser Pflanze ist der hohe Gehalt an Polyphenolen und deren antioxidative sowie anticancerogene Wirkung. Cistus enthält mehr Polyphenole als Rotwein oder grüner Tee.

Innerliche Anwendungen

Äusserliche Anwendung

Verwendete Pflanzenteile

Aus den obersten Triebspitzen mit den neuen Blättern und Blüten (aus den Blättern tritt der klebrige Ladanumharz aus) wird Tee oder Sud hergestellt. Ladanum ist ein seit der Antike geschätztes Wundheilmittel.

Tee

1 Teelöffel Kraut mit 0,25 Liter kochendem Wasser übergiessen und 5 Minuten ziehen lassen.

Sud

Zum Gurgeln und für äussere Anwendungen:

5 Teelöffel , das sind ca 10 g Kraut, in 200 ml Wasser 5 Min. auf niedrigster Stufe kochen lassen. Dann abkühlen lassen und durchfiltern. Der Sud wird dann auf die Haut aufgetragen. Er sollte eintrocknen und nicht abgetrocknet werden.

Achtung: Tee und Sud können dunkle Flecken auf Textilien verursachen.

Vermehrung