Amalaki

Samen kaufen

Amalaki

Amalaki 50 Samen Amalaki ist eine Pflanze, die auch in der ayurvedischen Medizin und in der traditionellen chinesi... (ALS_005) 18,70 CHF

Amalaki

Amalaki 100 Samen Amalaki ist eine Pflanze, die auch in der ayurvedischen Medizin und in der traditionellen chinesi... (ALS_006) 32,00 CHF

Amalaki

eBook druckbar Unser eBook mit allen Informationen zu Amalaki. Nach Eingang der Bestellung erhalten Sie den Frei... (ALS_007) 8,00 CHF

Ayurvedische Medizin

Amalaki ist eine Pflanze, die auch in der ayurvedischen Medizin und in der traditionellen chinesischen Medizin Anwendung findet. Weitere Namen:(Amla, Myrobalan, Indische Stachelbeere).

Amalaki - Phyllanthus emblica - ist ein Baum aus der Familie der Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse).

Pflanzenbeschreibung
Die chinesische Heilpflanze Amalaki ist mehrjährig aber nicht frosthart. Síe erreicht eine Höhe von bis zu 2,00 m. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Amalaki mag normalen Boden.

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile
Aus den getrockneteten Früchten werden Tee´s und Suppen hergestellt.

Vermehrung
Ab Februar sät man die Samen im Haus in einer Saatschale aus. Zur Keimung können auch Temperaturen unter 20 ° C gut sein. Sobald die Keimlinge durch die Erde kommen, darf nur mässig gegossen werden. Bei zu feuchtem Boden gehen die Sämlinge ein. Die Keimung erfolgt nach 4 - 6 Wochen.

Inhaltsstoffe
Die Pflanze enthält Vitamin C, Kalzium, Kalium, Eisen, Beta-Carotin, Vitamin E, Pektine, Bioflavonoide sowie 13 verschiedene Gerbsäuren.

Heilwirkungen

Ein wichtiges Rasayana

Der klassische Ayurveda beschreibt die Amalaki als wichtigstes Rasayana: Sie justiert die Verdauungsfeuer (Agnis) auf allen Ebenen, öffnet die Poren der Zellen für die Aufnahme von Nährstoffen, wandelt radikale Säuren in Glukose um und belebt den Gesamtstoffwechsel.

Sie hat einen tiefgreifend positiven Einfluss auf den menschlichen Organismus und steht im Ayurveda für Verjüngung von Körper und Geist schlechthin. Sie gilt als Nektar für Jugend und Schönheit, inneres Glück, Liebe und klares Bewusstsein. Sie hat ein grosses Spektrum von Funktionen als Gesundheitsförderer sowohl bei der Behandlung von Krankheiten als auch in der Vorsorge. Dr. Ketan Amin, Ayurveda-Arzt aus Ahmedhabad, Indien machte 1997 sinngemäss übersetzt folgende Aussage: "Amla verhindert die Ansammlung von Harnsäure im Blut und schleust Gifte durch den Urin aus".

Dadurch wird Krankheiten wie Gicht, Schmerzen, Schwäche und Entzündungen vorgebeugt und die Widerstandskraft des Körpers verbessert. Ebenfalls wird verhindert, dass Allergene ins Blut vordringen, wodurch allergische Hautkrankheiten ausgelöst würden. Lebensmittelallergien können vermieden werden, da man durch die Amla die richtige Immunität erhält, Nahrung in ihren eigenen Begrenzungen zu verdauen.

Amalakifrucht

Die Amalakifrucht (Sanskrit) mit dem lateinischen Namen Phyllantus emblica oder Emblica officinalis wird im Hindi kurz Amla genannt. Die hellgrüne bis blassgelbe Frucht mit ihrer dünnen durchscheinenden Haut wächst an einem akazienähnlichen Laubbaum von 9 bis 25 m Höhe, den man in den flachen Ebenen und niederen Gebirgsgegenden des gesamten indischen Subkontinents findet.
Obwohl der ganze Amlabaum Verwendung findet, steht die Frucht auch medizinisch betrachtet im Vordergrund. Sie gilt als Eckpfeiler der ayurvedischen Gesundheitslehre, denn 55 - 60% der Kräuterrezepte in den klassischen Texten enthalten Amalaki.

Phyllanthus emblica

Kleiner bis mittegrosser Baum mit grüngelben oder roten Früchten die unseren Stachelbeeren ähnlich sehen.
Amalaki bzw. Amla - Phyllanthus emblica - ist ein sehr schöner, mittelgrosser, laubabwerfender Baum mit einem glatten, gefleckten gräulichen Stamm. Die Blätter sehen gefiedert aus. Sie sind schmal, geradlinig, abgestumpft, zweizeilig. Die Blüten sind grün-gelb und sitzen in Büscheln an den Blätter tragenden Zweigen, meist an der unteren nicht mit Blättern bewachsenen Seite.
Die Früchte des Amalaki - Phyllanthus emblica - sind blass-gelb, mit vereinzelten dunklen Flecken, kugelförmig, fleischig mit einer dunklen, vertikalen Furche. Der Geschmack der Früchte ist sauer und adstringierend, gefolgt von einem feinen süßen Geschmack.

Der Baum wächst in ganz Indian. Amalaki ist bekannt für den hohen Vitamin C Gehalt und ist ein starkes widerstandserhöhendes Anti-Oxidant (unter anderem durch die Verdoppelung der Anzahl der natürlichen Killerzellen innerhalb eines Zeitraums von 3 Tagen). Amalaki verlangsamt den Alterungsprozess und hilft effektiv bei Magenprobelem und wirkt als entzündungshemmendes und fiebersendes Mittel. Das Verhältnis von Vitamin C zu Amalaki im Vergleich , zum Beispiel zu einer Orange, beträgt 6:1.

Die Frucht ist scharf, kühlend, ein Diuretikum und wirkt laxierend. Ein Extrakt aus den Früchten hat eine das Haarwachstum förderne Wirkung. Die getrockeneten Früchte sind sehr hilfreich bei Blutungen. Das Präparat hat anabolische (muskelstärkende), antibakterielle, schleimlösende, das Herz stärkende, fiebersenden, antivirale, antioxidative und widerstandserhöhende Eigenschaften und wirkt "Einbrüchen" bedingt durch Erschöpfungserscheinungen entgegen.
Die kontrahierende Wirkung von Amalaki verhindert Infektionen und hilft bei der Genesung von Geschwüren. Zudem kann es als laxierendes Mittel und gegen Hämorrhoiden angewendet werden. Es erhöht die Anzahl der roten Blutzellen und reguliert den Blutzuckerspiegel. Die Blutzirkulation wird durch die synergetische Wirkung der Bestandteile von Amalaki Früchten und Adrenalin verbessert.

Anwendung

Ayurveda

Die Frucht wird schon seit ca. 5000 Jahren im Ayurveda als Heil- und Verjüngungsmittel verwendet .

Schon die ältesten Schriften des Ayurveda empfehlen, die Amalaki-Frucht täglich zu sich zu nehmen - zur Erntezeit natürlich möglichst in roher Form. Die besondere Wirkung der regelmässigen Einnahme konnten die alten Ayurveda-Gelehrten anhand ihrer Erfahrungen verifizieren.

Amme

Jedes Frühjahr wird in Indien an einem bestimmten Tag der Amlabaum als göttliches Geschenk an die Menschheit gefeiert und verehrt, aus tiefer Dankbarkeit gegenüber dieser speziellen Frucht, die eine Gesellschaft das ganze Jahr über nährt und heilt. Man preist sie auch als Amme (Dhatri) der Menschheit.

Das Besondere dieser Frucht ist, dass es sich um ein seltenes Pflanzenprodukt handelt, welches sowohl therapeutische Werte hat, als Nahrungsmittel und Nahrungsergänzung von Bedeutung ist und den Ruf hat, ein kraftvoll verjüngendes Rasayana sowie Immunmodulator zu sein. Sie vermehrt Ojas, den allgegenwärtigen Lebenssaft, der die nichtspezifische Immunität und die Fortpflanzungsflüssigkeiten stärkt.

Sommerfrucht

In den klassischen Texten der Charaka Samhita wird empfohlen, Amla täglich zu sich zu nehmen. Warum ist die Amalaki speziell in den Sommermonaten auch für uns im Westen von so grosser Bedeutung für die Gesundheit? Obwohl für alle Menschen empfohlen, da sie alle drei Doshas harmonisiert, ist sie die beste Pflanze, um Pitta zu kontrollieren. Sie gilt als Rasayana für Pittazustände (verschobene Ebenen im Enzym/Säurebereich). Diese Tatsache räumt der Amlafrucht auch bei uns im Westen einen besonderen Stellenwert ein, da eine Vielzahl westlicher Zivilisationskrankheiten mit einem gestörten Pitta-Dosha ursächlich in Zusammenhang stehen. Es folgen einige durch Pitta verursachte Krankheitsbilder, die das deutlich machen: brennende entzündliche Vorgänge, Gallenkopfschmerz, Urinverhaltung, Augenkrankheiten, Kahlköpfigkeit, vorzeitiges Ergrauen der Haare, Gedächtnisverlust, störrischer Eigensinn und Irrtümer, schwache Sinnesorgane, Magersucht, Leberkrankheiten, Verdauungsstörungen, chronische Unterleibsschmerzen, Zwölffingerdarmgeschwür, Blutungsstörungen aller Art, Tuberkulose, Diabetes, schwacher Uterus, der zu Aborten führt, chronische Hautkrankheiten, genetische Schwächen.

In der Ayurveda Medizin wird die Amlafrucht bei allen gestörten Immunsituationen eingesetzt. Sie hilft bei allen Krankheiten, die auf Übersäuerung basieren und ist besonders bekannt dafür, dass sie die Transformation von Nahrung in Energie systematisch verbessert. Sie fördert zudem auch die intellektuellen Fähigkeiten. Im Ayurveda sind die tiefgreifenden Einflüsse von Biorhythmen auf den menschlichen Organismus tradiert. Er berichtet von einem Tages-, Jahreszeiten- und Lebensaltersrhythmus. Daher ist der Verzehr von Amalaki nicht nur Personen mit Pitta-Dominanz anzuraten. Im Sommer als heisseste feurigste Phase des Jahres (Pitta-Zeit) ist Amalaki auch eine gute ayurvedische Empfehlung für jeden. Aggraviertes Pitta sollte spätestens zum Ausklang der Sommerphase ausgeglichen werden, um sonst zwangsläufig auftretende gesundheitliche Probleme in der darauffolgenden Vata-Phase des Jahres zu vermeiden.

Vorkommen

Der Amalaki ist beheimatet an den indischen Küsten und im Kaschmir.

Amalaki - Phyllanthus emblica - ist im tropischen und subtropischen Teil Indiens heimisch. Insbesondere in trockenen, sommergrünen Wäldern, bis zu einer Höhe von 1400 Metern. Besonders oft findet man Amalaki in Bihar, Chota Nagpur, Orissa, West Bengalen und Karnataka.

Verwendete Teile

Von Amalaki (Amla) - Phyllanthus emblica - werden Rinde, Wurzelrinde, Blätter, Früchte und Samen verwendet.

Wirkung

Die Amlafrüchte sind in der ayurvedischen Medizin ein wichtiges Verjüngungsmittel und Aphrodisiakum. Sie werden aber auch bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.
Es werden die Früchte verwendet. Man bezeichnet sie als Myrobalanen oder in der Pharmazie als Fructus Myrobalani. Sie enthalten sehr viel Vitamin C, Gerbbstoffe, Eisen und andere Mineralien, Gallussäure und Ellagsäure. In Studien wurde herrausgefunden das die Ellagsäure eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs hat.

Die Myrobalanen enthalten soviel Vitamin C wie kaum eine andere Frucht und dieses bleibt auch nach dem Trocknen fast vollstängig erhalten. Das Vitamic C ist an den Gerbstoffen gebunden und wird deshalb langsamer an den Körper abgegeben was die Wirkungsdauer erhöht.

Die Früchte erhöhen die körpereigenen Abwehrkräfte, fördern den Kreislauf, sind samenvermehrend und senken den Cholesterinspiegel.
Das Kauen der Früchte stärkt das Zahnfleisch. Ausserdem wirken die Amalaki-früchte adstringierend, allgemein stärkend, antibiotisch, aphrodisierend, fiebersenkend , leberstärkend und verdauungsfördernd.
Zur Behandlung von Wunden, bei Verdauungsproblemen (wirkungsvolles Mittel bei Übersäuerung), als Stärkungsmittel (stärkt Nerven, Hirn, Kreislauf, Körper), Atemwegserkrankungen (auswurffördernd) und Lebererkrankungen. Ausserdem bei unerfüllter Schwangerschaft (samenvermehrend), Hautkrankheiten und bei frühzeitigem Ergrauen der Haare. Frische Früchte werden in Indien zu einem Kräutergelee verarbeitet. Dies ist ein wichtiges Tonikum in der ayurvedischen Medizin. Technisch werden die Früchte in der Färberei und Gerberei verwendet.

Amalaki gleicht alle drei Doshas aus

Die Grundlage der untypischen Wirkung dieser Frucht erklären uns Dr. Kirit Pandya (ayurvedischer Hautspezialist) und Dr. Prerak Shah (Pancha-karma-Arzt) aus Ahmedhabad/Gujarat wie folgt:
Diese ist in ihrem ‚Vichitra Pratyarabdhata’ zu suchen, einer nicht speziellen pharmakologischen Potenz, die nicht auf der Basis von Rasa (Geschmack), Guna (Eigenschaft), Vipaka (Effekt nach der Verdauung auf der Gewebsebene), und Veerya (dynamische Eigenschaft oder thermische Potenz) erklärbar ist. Im Allgemeinen ist diese Kohärenz zwischen Rasa, Guna, Veerya und Vipaka in Pflanzen, die mysteriöse therapeutische Charakteristika aufweisen, nicht vorhanden. Es ist schwierig, eine Pflanze zu finden, deren Geschmack vorrangig amla (sauer) ist und sich im Vipaka in madhur (süss) umwandelt. Diese Verwandlung trägt maßgeblich zum heilenden und wiederherstellenden Potenzial dieser Frucht bei und in der Wirkung zu einem Rasayana und „Ropana“ (Heiler) wird.

Amalaki ist eine von nur 3 existierenden Pflanzenarten, die von den 6 Geschmacksrichtungen fünf aufweist. Die Ausnahme ist salzig. Dank dieser Eigenschaft kommt es, nachdem die Amla absorbiert wurde, zu keinerlei Art dekrutiver Prozesse in keiner der Gewebsarten. Es gibt daher auch keine negativen Effekte bezüglich des Herzens oder der flüssigen elektrolytischen Balance. Wäre die Amla aus allen 6 Geschmacksrichtungen aufgebaut, hätte das die Konstitution so verändert, dass ihr verjüngendes, heilendes und immunmodulatorisches Potenzial drastisch verringert worden wäre. Ihr überwiegend saurer Geschmack gleicht laut der ayurvedischen Lehre das Vata-Dosha aus und erhöht in der Regel das Pitta-Dosha. Hier ist die Amla eine Ausnahme: die süsse und kühlende Grundwirkung dieser Frucht gleicht die Pitta erhöhende Wirkung wieder aus. Während ihre Eigenschaft "trocken" das Vata hochpuscht, sorgen die Eigenschaften "schwer" und "kühlend" für eine Erhöhung von Kapha, wodurch das anabolische Profil gestärkt wird.

Konträr den Grundsatzregeln von Veerya (die dynamische Eigenschaft) ist die Amla-Frucht "kühlend" statt "heiss" und ist dennoch Stimulator und Kontrolleur der Stoffwechselrate. Aufgrund ihres einzigartigen Profils ist die Amalaki-Frucht fähig, alle drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha) zu besänftigen, sofern diese erhöht sind.

Studien

Die moderne Wissenschaft setzt in erster Linie analytisch-biochemische Methoden ein und erkennt immer mehr die ernährungsphysiologische Bedeutung dieser Frucht. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Tannine, Fänger freier Radikaler wie SOD oder speziell das Vitamin-C werden in grosser Menge in der Amalaki-Frucht gefunden. Auch soll die Resorption von Vitaminen und Mineralstoffen im Darm unterstützt werden.

Chemische Bestandteile

Amalaki - Phyllanthus emblica - ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin C. Darüber hinaus enthält Amalaki Carotin, Nikotinsäure, Riboflavin, D-Glukose, D-Fruktose, Myo Inositol (Aus der Gruppe der B-Vitamine, ein Mangel kann Haarausfall, Hautentzündungen, Nervenfunktionsstörungen und Wachstumsstillstand auslösen.), Pectin, D-Galakturonsäure, D-Arabinosyl, D-Xylosyl, L-Rhamnosyl, D-Glukosyl, D-Mannosyl, D-Galaktosyl Spuren, Schleim, Indolessigsäure, Phyllembin, Fettsäuren, Ellagsäure, Procyanidin, Lupeol, Oleanolsäure, Leuco-Delphinidin, Tannin, Polyphenole, Terchebin, Corialgin,Alkaloide, Phyllantidin und Phyllantin.

Pharmakologische Eigenschaften

Für Amalaki - Phyllanthus emblica - wurde eine spasmolytische (entkrampfende), leicht ZNS-beruhigende (ZNS - Zentrales Nervensystem), hypolipidämische (Absenkung der Blutfettwerte), antiarteriosklerotische (Auflösung von Verengungen und Verhärtungen der Arterien durch Ablagerungen), antimutagene (Verhinderung von Erbgutschäden), antimikrobielle, antioxidative (Alterungsschutz), immunsystemmodulierende, antimykotische (pilzhemmende), tumorhemmende, Adrenalin potenzierende, entzündungshemmende, hypoglykämische (blutzuckersenkend), antibakterielle Wirkung nachgewiesen. Darüber hinaus konnte man die Wirksamkeit von Amalaki bei Geschwüren und eine Hemmung der HIV-1 Reverse Transkriptase nachweisen.

Erkenntnisse

Zwölffingerdarmgeschwür
In einer Studie wurde Amalaki Rasayana an 39 Patienten mit Zwölffingerdarmgeschwür und 21 Patienten mit Verdauungsstörung ohne Geschwür verabreicht. Bei 43 Patienten konnten die Beschwerden durch Gabe von Amalaki Rasayana komplett beseitigt werden. Auch bei einer Kontrolle nach 6 Monaten und einer Kontrolle nach 3 Jahren konnte keine Wiederkehr der Beschwerden verzeichnet werden.

Magenschleimhautentzündung (Amlapitta)
20 Patienten mit Magenschleimhautentzündung wurde in einer Studie mit Amalaki - Phyllanthus emblica - behandelt. Nach einer Gabe von 3 g, dreimal täglich, über einen Zeitraum von 7 Tagen, zeigten 17 Patienten keine Symptome mehr. Amalaki zeigte keine Verbesserung bei bestehender Hypochlorhydrie (Fehlen von Magensäure).

Vitiligo (Weissfleckenkrankheit)
In einer Studie wurde eine Wirksamkeit von Amalaki - Phyllanthus emblica - bei Weissfleckenkrankheit nachgewiesen. In der Studie wurde eine Kräuterpaste (S.G.1. Switradilepa) auf die Haut aufgebrach. Hauptbestandteil von S.G.1. Switradilepa ist Amalaki - Phyllanthus emblica. Daneben weitere ayurvedische Pflanzen, wie beispielsweise Kalmegh - Andrographis paniculata.

Hämorrhoiden
In einer klinischen Studie wurde Patienten mit blutenden Hämorrhoiden eine Mischung aus mehreren ayurvedischen Kräutern verabreicht. Die Mischung enthielt Berberis aristata, Holarrhena antidysenterica, Picrorrhiza kurroa, Mesua ferrea, Terminalia chebula, Terminalia belerica und Phyllantus emblica. Nach vier Wochen stellten sich signifikante Verbesserungen ein.

Anabolikum
Klinische Studien zeigten eine bessere Zellregeneration, Gewichtszunahme (insbesondere Muskelzunahme durch Stimulierung der Proteinsynthese), eine erhöhte Produktion von Interferon und Kortikosteroid sowie einen anabolischen Effekt nach der Gabe von Amalaki (Frucht).
Diabetes Typ II
Verschiedene Studien belegen eine Blutzuckerspiegel senkende Wirkung von Amalaki - Phyllanthus emblica. So zeigte eine Studie an 25 Patienten mit Diabetes Typ II bereits nach 6 Wochen eine signifikante Verbesserung der Blutzuckerwerte. Allerdings war Amalaki nur ein Bestandteil der in der Studie verabreichten Mischung. Die Mischung bestand insgesamt aus 12 Mineralien und 6 Heilpflanzen.

Dosierung

Ein Pulver bereitet aus Amalaki, Gokshura und Guduchi (Tinospora cordifolia) wird im Ayurveda als Rasayanacurna (Lebenselixierpulver) bezeichnet.

Die Amalakifrüchte sind Bestandteil des Triphala Curna, der vielleicht wichtigsten Kombination von Drogen im Ayurveda. Es besteht zu gleichen Teilen aus den getrockneten Früchten von Amalaki, Terminalia bellerica, und Haritaki (Terminalia chebula). Diese Pulvermischung wird zur Wundbehandlung verwendet. Eine Abkochung der Mischung wird z.B. bei Asthma, Appetitlosigkeit, Bronchitis, Fieber, Verstopfung u.v.m verwendet.

Mit Ashwaganda zusammen ist es ein gutes Mittel gegen allgemeine Schwäche, (besonders für ältere Menschen) und gegen frühzeitiges Altern. Dazu werden das Pulver (zu gleichen Teilen) zusammen mit Ghee (Butter) und Honig eingenommen.

Amla Wurzelrinde

Die Wurzelrinde von Amalaki bzw. Amla - Phyllanthus emblica - ist adstringierend. Sie ist hilfreich bei eiternder Mundhölenentzündung (Stomatitis) und Magengeschwüren.

Amla Rinde

Die Rinde des Amalakibaums ist ebenfalls adstringierend. Amla-Rinde wird in der Ayurveda bei Gonorrhö (Tripper), Gelbsucht, Diarrhö (Durchfall) und Myalgie (Muskelschmerzen) verwendet.

Amla Blüten

Amalakiblüten (Amla-Blüten) wirken kühlend und abführend.

Amla Blätter

Amalakiblätter (Amla-Blätter) sind nützlich bei Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Entzündung, Dyspepsie (Verdauungsstörung) Diarrhö (Durchfall) und Dysenterie.

Amla Früchte

Amalakifrüchte (Amla-Früchte) sind adstringierend, kühlend, schmerzlindernd, windtreibend, verdauungsfördernd, magenstärkend, abführend, alexeterisch (vorbeugend gegen infektiöse Krankheiten und entgiftend), aphrodisierend, entwässernd, antipyretisch (fiebersenkend), tonisierend, verjüngend und haarwachstumsfördernd.

In der Ayurveda werden Amalakifrüchte bei Diabetes (Zuckerkrankheit), Husten, Asthma, Bronchitis, Kopfschmerzen, Augenbeschwerden, Verdauungsstörung, Kolik, Blähungen, Übersäuerung, Zwölffingerdarmgeschwür, Erysipel (Wundrose), Hauterkrankung, Aussatz, blutigen Erbrechen, Entzündung, Anämie (Blutarmut), Abmagerung, Leberleiden, Gelbsucht, Harndrang, innere Blutungen, Leukorrhö (Weißfluss), starke Regelblutung, Herzbeschwerden, Fieber und grauem Haar eingesetzt.

Ein Dekokt aus Amalakifrüchten ist hilfreich bei Magenbeschwerden und Durchfall. Eine aus Amalakifrüchten und Zitronensaft erstellte Limonade wird bei Hämorrhoiden, Bauchwassersucht und vergrößerter Leber als hilfreich beschrieben.

Ein Teelöffel Amalakisaft mit einer Tasse Bittergurke (Balsambirne - momordica charantia) oder Ersatzweise einer Tasse Jambulbaum-Samen (Syzygium cumini) täglich eingenommenhilft, stimuliert die Bauchspeicheldrüse und fördert die Produktion von Insulin.

Bei Augenleiden empfiehlt die Ayurveda die Augen mit einer Lösung aus Amalaki-Saft zu waschen und den Saft zusammen mit Honig einzunehmen (nicht erhitzen!). Im Ergebnis wird eine Verringerung des Augeninnendrucks beschrieben.

Für Haarwachstum und Pigmentierung der Haare wird in der Ayurveda ein Haartonikum oder ein Haaröl auf der Basis von Amalaki empfohlen. Für das Haaröl (Medizinalöl), kocht man einen Dekokt von Amalaki zusammen mit Centella asiatica, Eclipta alba und Sesamöl, bis alles Wasser verdampft ist. Zur Erstellung eines Haartonikums legt man Amalakifrüchte über nacht in Wasser ein. Für eine zusätzliche Reinigungskraft kann man die Schoten von Acacia concinna und die Nüsse von Sapindus mukorossi Nacht hinzufügen.

Amalaki - Phyllanthus emblica - ist Bestandteil verschiedener Rasayanas. Die Amalakifrucht enthält fünf Geschmacksrichtungen, sauer, süß, bitter, adstringierend, scharf, ist extrem reich an hitzebständigen Vitamin C und wirt starkt antioxidativ.

Amalakifrüchte werden oft mit anderen Zutaten zu Rasayanas vermischt. Beispielmischungen sind:
- Amalaki, Tribulus Terrestris, Tinospora cordifolia, Ghee und Honig(Allgemein stärkend)
- Amalaki, Withania somnifera, Ghee und Honig (Verjüngend).

Amla Samen

Amalakisamen (Amla-Samen) finden in der Ayurveda bei Asthma, Bronchitis und Gallenleiden Verwendung.

Dosierung in der Ayurveda

Fruchtpulver: 3 - 6 g
Frischer Saft: 10 - 20 ml

Rezepturen

Vermehrung und Kultivierung

Amalaki - Phyllanthus emblica - bevorzugtnährstoffreich, lehmige Erde mit einer guten Drainage. Die Pflanze bevorzugt ein moderat warmes Klima. Die Vermehrung kann über Samen oder Stecklinge erfolgen.

Anzucht