Natur & Medizin
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Der Embryo oder Keimling ist bei Pflanzen der sich aus der befruchteten Eizelle (Zygote) entwickelnde Keim, der noch von der Mutterpflanze ernährt wird. Bei den Landpflanzen ist die Bildung eines Embryo ein Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Grünalgen, aus denen sie hervorgegangen sind. Deshalb werden sie auch Embryophyta genannt.
Keimfähigkeit
Trockenes Saatgut mit max. 14 % Feuchtigkeitsgehalt verliert im unkonditionierten Lagerraum jährlich 1-5 % Keimfähigkeit. In Kühlräumen und hermetischen Verschluss der Samenbehältnisse sinkt diese Verlustgefahr auf wenige Promille. Die gelegentlichen Keimfähigkeitstests sorgen dafür, dass die abnehmende Keimfähigkeit der eingelagerten Sorten rechtzeitig erkannt wird und die Saatgutmuster durch Aussaat und eine neue Ernte ersetzt werden.
Immer frisch...
Die Beschreibung der Saatgutproben
- den Samen: Körnerzahl, Tausendkornmasse, Formenvarianz, Wassergehalt, Inhaltsstoffe, Ernte- bzw. Aufwuchsjahr, Keimfähigkeit und Triebkraft und Jahr deren Feststellung und angewandtes Verfahren.
- der Pflanzenart: botanische Einordnung; nach Gattung, Art, Sorte sowie deren phänotypische und soweit möglich genetische Beschreibung.
- der Genealogie der Nutzpflanzen: Ursprüngliche Herkünfte und Stammbaum, Lagerort von Vorfahrensorten.
- dem Sortenschutz: Hinweise zu den Eigentums- und Schutzrechten von Vorstufensaatgut, Inzuchtlinien, Kreuzungseltern und registrierten Sorten und deren Schutzdauer.